Ziel- und Leistungsvereinbarungen (ZLV)

 

Orientierungsrahmen – Qualitätsentwicklung an Hamburger Schulen

2006 veröffentlichte die Hamburger Schulbehörde den „Orientierungsrahmen – Qualitätsentwicklung an Hamburger Schulen“ (www.publikationen.bsb.hamburg.de):

Er will Schulqualität inhaltlich systematisieren und verschiedene Dimensionen in einen Gesamtzusammenhang bringen. Dafür bedarf es eines überzeugenden Modells, das anschlussfähig an nationale und internationale Entwicklungen im Schulbereich und darüber hinaus ist. Wie andere schulische Qualitätskonzepte lehnt sich daher der Hamburger Orientierungsrahmen an das Modell der ‹European Foundation for Quality Management› an.“ (S. 9)

Ziel des Orientierungsrahmens ist die Einführung eines nachhaltigen Qualitätsmanagements bei zunehmender Selbstverantwortung der Schulen. Er ist in drei Qualitätsdimensionen unterteilt, die jeweils in viele Bereiche aufgefächert werden:

  • Führung und Management
  • Bildung und Erziehung
  • Wirkungen und Ergebnisse

Jede Hamburger Schule trifft mit der Schulaufsicht Ziel- und Leistungsvereinbarungen mit ein- oder zweijähriger Laufzeit, einer differenzierten Zielsetzung mit Zwischenschritten, Zeitplan, Indikatoren der Zielerreichung, abschließendem Bericht und Beurteilung.

Petra te Heesen,

Schulleiterin

Entwicklung und Abschluss von Ziel- und Leistungsvereinbarungen

Die Ziel- und Leistungsvereinbarungen werden unter Einbeziehung der verschiedenen Gremien entwickelt und in der Schulkonferenz beschlossen. Das Schulleitungsteam, die Lehrerkonferenz, der Elternrat und der Schülerrat arbeiten an der Konzeption der Ziele. In Zukunft wird die Steuergruppe in diesem Prozess eine wichtige Rolle spielen. Letztendlich werden die Ziel- und Leistungsvereinbarungen dann mit der Schulaufsicht  getroffen.

Im Laufe des Jahres übernehmen die Gremien eine wichtige Funktion bei der Umsetzung und Evaluation der Ziel- und Leistungsvereinbarungen. Transparenz und die Beteiligung vieler Mitglieder der Schulgemeinschaft sind uns wichtig, um eine breite Akzeptanz der Ziele zu gewährleisten und eine nachhaltige Schulentwicklung zu sichern.

Um Interessierten einen Einblick in wichtige Schritte unserer Schulentwicklungsplanung zu geben, veröffentlichen wir die Ziel- und Leistungsvereinbarungen in gekürzter Fassung auf unserer Homepage.

 

Ziel- und Leistungsvereinbarungen am Gymnasium Buckhorn

Schuljahr 2016/ 2017

  • Erprobung und Entwicklung von Strukturen der kollegialen Zusammenarbeit in der 2.Phase
  • Erarbeitung eines auf dem Leitbild aufbauenden Schulprogramms (1.Jahr)

Schuljahr 2015/ 2016

  • Erprobung und Entwicklung von Strukturen der kollegialen Zusammenarbeit in der 1.Phase
  • Erarbeitung und Beschluss eines Leitbildes

Schuljahr 2014/ 2015

  • Erarbeitung eines Leitbildes
  • Fortführung des Neurhythmisierungsprojektes: Modifizierung des Förderkonzeptes, Übergang in den Dauerbetrieb.

Schuljahr 2013/2014

  • Fortführung des Neurhythmisierungsprojektes: Beendigung der Pilotphase, Abschlussevaluation, Identifikation von Handlungsfeldern und Beschluss der Schulkonferenz.

Schuljahr 2012/2013

  • Fortführung und Abschluss der geplanten Maßnahmen zum „Respektvollen Umgang“.

  • Fortführung des Neurhythmisierungsprojektes: Start der Pilotphase und Zwischenevaluation.

Schuljahr 2011/2012

  • Fortführung und Ausweitung der Maßnahmen für einen „Respektvollen Umgang“: Entwicklung von Kommunikationsstrukturen zwischen verschiedenen Personengruppen der Schulgemeinschaft, Entwicklung von Feedbackstrukturen für ein Schüler-Lehrer-Feedback und ein Lehrer-Leitungsteam-Feedback, Entwicklung eines Konzeptes zur Müllvermeidung.

  • Neurhythmisierung: Unter Verkürzung der Doppelstunden von 90 auf 80 Minuten wird eine Neurhythmisierung des Schultages konzeptionell entwickelt. Das Modell integriert u.a. die konzeptionellen Komponenten Förder- und Forderangebote, Forscherkurse, Klassenlernzeiten, Lernzeiten, Studienzeiten, Vorlesungen und das Fach Praktische Ethik.

Schuljahr 2010/ 2011

  • Entwicklung von Maßnahmen zur Etablierung einer Umgangskultur, die von einem respektvollen Miteinander geprägt ist unter Einbeziehung aller Personen der Schulgemeinschaft. Die Kommunikationsstrukturen sollen im Zuge dessen verbessert werden und an Transparenz gewinnen. Feedbackstrukturen sollen weiter entwickelt werden.
  • Entwicklung und Festlegung von Vereinbarungen zu den Inhalten, zum formalen Ablauf und Organisation sowie Anforderungsprofilen von  Präsentationsleistungen und Präsentationsprüfungen in der Oberstufe. Diese Vereinbarungen sollen auf Fachschaftsebene und Schulebene getroffen werden.
  • Fortführung der Erprobung des Modells der Studienzeiten zur Förderung individualisierter Lernformen in modifizierten Formen und verschiedenen Klassenstufen.

Schuljahr 2009/ 2010

  • Zielgerichtete Verbesserung der Unterrichtsqualität in ausgewählten Bereichen und nachhaltige Förderung der kollegialen Zusammenarbeit durch ein kollegiales Hospitationsmodell unter Einbeziehung aller Lehrkräfte.
  • Erprobung, Optimierung und Erweiterung der im vergangenen Schuljahr erarbeiteten Profile für die Oberstufe.
  • Erkundung, Vorstellung und Erprobung von Modellen und Methoden, um das selbstständige Arbeiten und lerngruppenspezifische Differenzierungen zu fördern.

Schuljahr 2008/09

  • Curriculare Ausgestaltung von fünf fächerübergreifenden Profilen für die Profiloberstufe in spezifischen Kollegenteams.
  • Festlegung allgemeiner und fachspezifischer Beurteilungskriterien für die mündlichen Leistungen. Festlegung formaler Aspekte der Rückmeldungen und Entwicklung eines Verfahrens zur Einbeziehung der Schülerinnen und Schüler.
  • Erkundung, Vorstellung und Erprobung von Modellen und Methoden, das selbstständige Arbeiten der Schüler zu fördern und lerngruppenspezifische Differenzierungen zu fördern (ZLV für 2 Jahre).

Schuljahr 2007/08

  • Kollegenteams entwickeln, erproben und evaluieren exemplarisch Unterrichtseinheiten, bei denen die Verwendung interaktiver Whiteboards (Smartboards) systematisch erfolgt (ZLV für 2 Jahre).
  • Additive Förderung von Schülerinnen und Schülern der Beobachtungsstufe, deren Leistungen im Bereich Rechtschreibung knapp ausreichend oder schlechter sind – zusätzlicher Förderunterricht in Kleingruppen durch Oberstufenschüler, die vom Sprachlernkoordinator eingewiesen und betreut werden.
  • Systematische Verbesserung der sozialen Kompetenz unserer Schülerinnen und Schüler der Beobachtungs- und Mittelstufe mit dem besonderen Schwerpunkt Anti-Mobbing (Anknüpfung an die ZLV aus 2005/06).
  • Intensivierung und Verbesserung der kollegialen Zusammenarbeit und Transparenz von Unterrichtsprozessen durch kollegiale Hospitationen (Anknüpfung an die ZLV aus 2005/06).

Schuljahr 2006/07

  • Erarbeitung und Einführung eines freiwilligen, kollegialen Hospitationsmodells in Teams von 2-4 Lehrkräften – Beteiligung von 38 Lehrerinnen und Lehrern.
  • Verbindliche Implementierung des Sozialen Lernens in der Beobachtungsstufe.
  • Einrichtung einer Mathelernwerkstatt für die Beobachtungsstufe.