Die Geschichte der Aula
Von der Idee zum Antrag
Den Wunsch nach einer Aula gibt es am Gymnasium Buckhorn fast seit der Gründung 1966.
Der spätere Schulleiter, Herr Paulsen, konkretisiert diese Idee erstmals mit Prof. Kritzmann und Architekturstudenten, die einen Entwurf und ein Modell erstellen. Statt der Aula treten dann andere Baumaßnahmen in den Vordergrund: die Dreifeldhalle, der neue Eingangsbau mit den Chemieräumen, der naturwissenschaftliche Trakt und schließlich der Sportplatz.
Durch das Hochwachsen der G8-Jahrgänge und der damit verbundenen Essenspause an langen Schultagen wird deutlich, dass die Pausenhalle – als zentraler Veranstaltungsort ohnehin zu klein – aus allen Nähten platzt. Im Juni 2005 entwickelt eine Fachgruppe mit Herrn Dr. Hoppenau, Herrn Hoffmann und Herrn Gerhardt erneut Ideen und ein Nutzungskonzept für eine Aula und formuliert eine Ausschreibung für interessierte Architekten. Vier in Schulbauten erfahrene und erfolgreiche Büros analysieren in der Folgezeit das Schulgelände und mögliche Standorte. Sie erklären sich dankenswerter Weise bereit, kostenlos Vorentwürfe zu entwickeln und den Kostenrahmen zu kalkulieren. Die vier interessanten und sehr unterschiedlichen Entwürfe werden schulintern bewertet und der Bauabteilung der Schulbehörde präsentiert.
Der Entwurf des Architektenpaares Prell überzeugt alle Beteiligten in besonderer Weise. Nun beginnen nach der Antragstellung die Verhandlungen mit der Schulbehörde und nehmen nach vielen unterschiedlichen Wendungen einen positiven Verlauf. Kurz vor der Wahl 2008 wird der Antrag als Public-Private- Partnership-Maßnahme von der Behördenleitung genehmigt. Die Detailplanung beginnt.
Auch nach dem Regierungswechsel steht die Schulbehörde zu ihrem Wort: 1,5 Millionen € bei 200.000 € (ursprünglich 300.000 €) Eigenanteil der Schule.

