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Marione Ingram

liest aus ihrer Autobiografie:

Kriegskind. Eine jüdische Kindheit in Hamburg

 

Als Kind einer jüdischen Mutter und eines nicht jüdischen Vaters durchlebten Marione Ingram und ihre Schwestern Diskriminierung und Ausgrenzung bis hin zur existenziellen Bedrohung durch die Gestapo. Während der Bombennächte 1943 irrt die achtjährige Marione an der Hand ihrer Mutter durch die brennenden Straßen Hamburgs, weil ihnen kein Einlass in den schützenden Bunker ihres Hauses gewährt wird. Mit dem großen Evakuierungsstrom nach den Bombardierungen gelingt ihnen die Flucht aus der Stadt, später werden sie von einem kommunistischen Ehepaar versteckt. Im Alter von siebzehn fasst Marione schließlich den Entschluss, in die USA zu gehen ...

In eindrucksvoller Dichte erzählt die Autorin von einer Kindheit und Jugend, die geprägt war von dem beklemmenden Gefühl der Unsicherheit und Bedrohung.

 

[Originaltitel: "The Hands of War", New York 2013]

Aus dem amerikanischen Englisch übersetzt von Ulrike Sparr.

 

Moderiert wird die Lesung von SchülerInnen des Gymnasiums Buckhorn

 

Anschließend wird es ausreichend Zeit und Gelegenheit zu Gespräch, Nachfrage und Diskussion geben.

 

Spenden zur Deckung der Kosten dieses Abends werden gern & dankend angenommen.