2015 Juniorwahl Olympiabewerbung

 

Juniorwahl zur Olympiabewerbung

Juniorwahl

Olympiareferendum 2016

Gymnasium Buckhorn am 27.11.2015


Olympia-Referendum

Das Sportprofil der S1 hat dieses Jahr den Wahlvorstand für die Junior-Wahl zum Thema Olympia gebildet. Das Wahlergebnis fiel zu 60% für Olympia aus,  40% unserer Schule waren gegen Olympia. Am 29.11.15 war dann das richtige Referendum, bei dem 51% der Hamburger für Nein stimmten. Somit ist der Traum von den Olympischen Spielen in Hamburg Geschichte.

Wir als Sportprofil tauschten uns nach dem Ergebnis über unsere Ansichten und Standpunkte aus und versuchten Gründe für das überraschende Wahlergebnis zu finden. Nicht wenige aus unserem Profil sahen Olympia in Deutschland oder gar in Hamburg als einmalige Chance an, die wir in unseren Lebzeiten wahrscheinlich kein zweites Mal bekommen werden. Vorherige Olympia-Ausrichter hatten nach dem größten Sportfest der Welt alle einen wirtschaftlichen Aufschwung und ihr Ansehen verbesserte sich international. Diesen Punkt bemängelten auch viele Hamburger Sportler, die sich von Olympia mehr Aufmerksamkeit im eigenen Land und dadurch auch vielleicht eine langfristige Förderung ihres Sports nach Olympia gewünscht hatten.

Auf der anderen Seite waren ein paar aus unserem Profil auch erleichtert, dass das Referendum gescheitert ist, da die zu hohen Kosten ihrer Meinung nach untragbar gewesen wären. Hinzu kommt, dass der Finanzierungsplan für viele ziemlich unsicher erschien und sie der Ansicht sind, dass man stattdessen auf aktuelle Probleme wie die Flüchtlingskrise den Fokus legen sollte.

Weitere Aspekte von Klassenkameraden, die positiv gegenüber den Olympischen bzw. den Paralympischen Spielen eingestellt waren, sind zum Beispiel, dass die Kosten des Finanzierungsplans ziemlich transparent für jeden einsehbar waren. Durch das neu zu errichtende olympische Dorf wäre die Infrastruktur in Hamburg verbessert worden, da zum Beispiel mehr Wohnungen, Läden, Spielplätze und Sportstätten gebaut worden wären.

Verglichen zu den positiven Aspekten kommt aber auch von vielen Schülern die Angst hinzu, dass die Flüchtlingskrise mit den olympischen Spielen unvereinbar sei. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung nach den Spielen hätte damit gerechnet werden müssen, dass viele Leute in die Stadt ziehen wollen würden und die ohnehin schon hohen Mietpreise weiter steigen.

Insgesamt kann man sagen, dass die Meinung in unserem Profil auseinanderging, der Großteil hat Olympia aber tatsächlich befürwortet, da durch die Sanierung der Sportstätten, die für die Olympischen und besonders auch die Paralympischen Spiele gedacht waren, ein barrierefreier Zugang für benachteiligte Menschen gewährleistet  gewesen wäre. Wir als Sportler bedauern es sehr, dass die Mehrheit der Bevölkerung sich gegen die Olympischen Sommerspiele in Hamburg entschieden hat.

Johan Busse von Colbe, Nikolas Eklöh (Sportprofil (S1)