Daniel Düsentrieb

Daniel Düsentrieb Wettbewerb 2013 (DDP13)

Am 23. Mai 2013 ging es schon früh los zur Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH). Wir besuchten den „Tag der offenen Tür“ der TUHH und nahmen außerdem an dem praktischen Wettbewerb der DDP13 teil. Neunzehn Schulen aus Hamburg und Umgebung waren angemeldet. Vom Gymnasium Buckhorn waren sieben Schüler vertreten. Die „praktische“ Mannschaft mit Leon Baron (9d), Johann Biedenkopf (9a), Adrian Widdermann (9c), Mathis Mechta (9a) und Robert Braun (9e, leider krank) und die „theoretische“ Mannschaft mit Swantje von Germar, Ole Hünecken und Aeneas Leingärtner-Goth (9a).

Um 9 Uhr besuchten wir die interessante Vorlesung „Chemie“ über Kupferbelastungen in Trinkwasser aus Kupferleitungen (fast in jedem Haushalt). Dazu ein Tipp von Dr. Klaus Johannsen (TUHH): „Nachdem ein Wasserhahn vier Stunden nicht geöffnet wurde, lassen sie bitte einen Liter Wasser unbenutzt ablaufen.“

Anschließend musste die praktische Mannschaft mit dem Aufbau ihrer Obstbatterie beginnen. Die Schüler sollten aus einer vorgegebenen Menge Kupfer- und Zinkplatten sowie 2 kg Zitronen eine möglichst leistungsfähige Batterie bauen. Zusätzlich konnten z.B. mitgebrachte Klemmen, Kabel, Behälter und Halter hinzugefügt werden.

Um 10 Uhr wurde die inzwischen aufgebaute Batterie zum Messtisch transportiert und ihre Leistung wurde gemessen (0,21 Volt, 23,2 Milliampere, 4,82 Watt). Was war los? Im Unterricht hatten die Schüler bessere Ergebnisse erzielt (80 Volt), spielte Lampenfieber eine Rolle?

Weil wir so frühzeitig im Wettbewerb antreten mussten hatten wir genügend Zeit den „Tag der offenen Tür“ anzuschauen. Die Schüler besuchten die von ihnen ausgewählten Fachbereiche (z.B.: Schiffbau, Logistik, Verfahrenstechnik, Maschinenbau, Robotik, Flugsimulator) oder hörten sich Vorträge an (z.B.: Mondfahrzeuge an der TUHH).

Um 13 Uhr trafen wir uns erneut im Wettbewerbsraum und informierten uns über das Endergebnis. Wir hatten den 14. Platz beim praktischen Wettbewerb erreicht.

Nach einem informativen Tag fuhren wir zurück zur Schule.

Mit dem Wettbewerb zum Daniel-Düsentrieb-Preis sprechen die Veranstalter die Schulgemeinschaft insgesamt an, sich im Rahmen eines vorgegebenen Problemkreises mit Fragestellungen naturwissenschaftlich-technischer Herkunft auseinander zu setzen.

Der Wettbewerb besteht aus zwei Teilen, einem Praktischen Wettkampf für Sekundarstufe I und II (in diesem Jahr Bau einer Batterie) sowie einem theoretischen Aufgabenfeld für die ganze Schule. Bei der Ermittlung der Gewinner des Daniel-Düsentrieb-Wettbewerbs werden praktischer und theoretischer Wettbewerbsteil gewertet.

Das Thema 2012/2013 ist geschickt und hoch aktuell ausgewählt worden: Blackout!

Die schnelle Umorientierung der deutschen Energieversorgung auf die bevorzugte Verwendung regenerativer Energie hat Schwächen im Stromnetz deutlich gemacht.

Was würde es bedeuten, wenn in Deutschland längere Zeit der Strom ausfiele?

Genau dieser Punkt hat das Interesse unserer „theoretischen“ Mannschaft geweckt. Sie haben untersucht, welche Gefahren in Hamburg bei einem großflächigen Stromausfall auftreten. Welche Maßnahmen müssen anschließend getroffen werden und von wem. Sie haben dazu ein Gespräch mit Herrn Kunz von der Behörde für Inneres und Sport, Abteilung Katastrophen- und Bevölkerungsschutz geführt.

Diese aufschlussreiche schriftliche Arbeit (Krisensituation „Blackout“ – Gefahren und Maßnahmen) zum Daniel-Düsentrieb-Wettbewerb ist hier nachzulesen.

Dr. C. Moolenaar

 

  1. pdf

    Ole-Aeneas-Swantje Endfassung


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